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Antrieb

Der Motorrad Antrieb überträgt die Drehung des Motors auf das Antriebsrad

Die wichtigsten Komponenten des Motorradantriebs

Der Motorradantrieb, zumeist ein Kettenantrieb, aber auch Riemenantrieb oder Kardanantrieb bringt quasi die Kraft des Motors auf die Straße. Da im Motorradmotor bereits zwischen dem eigentlich Motor und der Ausgangswelle das Fahrzeuggetriebe vorgeschaltet ist, spricht man bei der Motor-/Getriebekombination vom Primärantrieb und von dem Achsantrieb dann vom Sekundärantrieb. Der klassische Kettensatz ist also ein Sekundärantrieb, der mit seiner herstellerseitigen Festlegung der Übersetzung die endgültigen Leistungseigenschaften des Motorrades bestimmt.
Zu den einzelnen Arten gehören dann folgende Komponenten:

  • Der Kettensatz Die klassische Art des Achsantriebes beim Zweirad, egal ob Roller, Motorrad oder Offroad Fahrzeug. Je nach Beanspruchung des Gesamtpaketes, Einsatzzweck und ausgewählter Qualität kann ein Kettensatz zwischen wenigen 1000km bis hin zu 20 oder 30.000km halten. Solch ein Kettenkit besteht immer aus genau 3 Komponenten, die da wären:
    • Ritzel Das Ritzel oder auch Vorderritzel, Antriebsritzel oder Antriebszahnrad genannt, ist das kleinere Zahnrad, welches auf der Antriebswelle am Motor/Getriebeausgang montiert wird. Es wird meistens mit einer Zentralmutter versehen und vielfach zur Sicherung noch ein sog. Ritzelblech verbaut.
    • Kettenrad Das Kettenrad, auch hinteres Zahnrad oder Kettenblatt genannt, ist das größere Zahnrad, welches am Hinterrad des Motorrades an der Welle montiert wird und das Hinterrad antreibt. Hier werden zur Befestigung je nach Fahrzeug Schrauben oder Muttern genutzt, ggf. kommen auch Sicherungsbleche zum Einsatz.
    • Kette Das Verbindungsglied. Die Antriebskette überträgt die Drehung des Motors auf das Hinterrad in der vom Hersteller vorgegebenen Übersetzung. Die Ketten haben unterschiedliche Zugstärken, also sog. Kettenqualitäten und halten dementsprechend starken Zug durch den Motor aus. Sie werden bei einfacheren Ketten mit Clipschlössern geschlossen, bei hochwertigen Ketten mit Nietschlössern, manche Ketten gibt es auch gleich endlos zu bestellen.
  • Der Riemenantrieb Beim Antriebsriemen wird das Drehmoment des Motors über einen zumeist mit Keflar oder Aramidfasern verstärkten Riemen an das Hinterrad geleitet. Im Gegensatz zum Kettensatz geschieht das über Riemenscheiben, die sich in der Regel nicht abnutzen, so muss eigentlich nur der Antriebsriemen am Motorrad selbst nach etlichen Kilometern gewechselt werden. So ein Riemen kann, je nach Einsatz und Pflege, auch gut 50-80.000km oder mehr halten.
  • Der Kardanantrieb Der Kardanantrieb mittels einer starren Antriebswelle ist ein in sich geschlossenes System, welches selten Umwelteinflüssen unterliegt wie die anderen beiden Sekundärantriebe. Daher ist hier wirklich nur dann etwas zu wechseln, wenn es schwerwiegende mechanische Schäden darin gibt und dann sollte das am Besten eine Fachwerkstatt durchführen.

Symptome und Ursachen für defekte Kettensätze im Motorrad

  • Abnutzung Die Zähne des Ritzels und Kettenrades nutzen sich durch den Gebrauch stetig ab. Das ist ein natürlicher Verschleiß, die Zahntäler werden ausgewaschen, die Zähne spitzer und die Kette kann nicht mehr ordnungsgemäß darüber geführt werden. Hier sind die Teile zu ersetzen bevor einzelne Zähne gar abbrechen. Bei derartigem Verschleiß empfiehlt sich der komplette Wechsel aller 3 Komponenten.
  • Kettenlängung Auch der Verschleiß der Antriebskette ist ein natürlicher Prozess. Durch den starken Zug, das Rucken beim Gasgeben, lässt die Kette mit der Zeit tatsächlich länger werden. Auch dann ist eine einwandfreie Führung der Kette über die Motorrad Zahnräder nicht mehr möglich und die Kette muss gewechselt werden. Auch hier ist im allg. die Abnutzung der Zahnräder mit überschritten und es sollte alles gewechselt werden.
  • Fremdkörper Da Kettensätze und auch Riemenantriebe vielfach ungeschützt außerhalb geschlossener Systeme am Motorrad verlaufen können alle Arten von Staub- und Schmutzpartikel eindringen. Werden dadruch bedingt hier Beschädigungen bemerkt kann es ausreichen nur diese Komponente zu ersetzen. Gerade aufgefangene kleine Steinchen können u.U. dazu führen das Ketten mit diesen Steinen gesprengt werden und während der Fahrt reißen. Aber auch gewöhnlicher Schmutz kann zu Beschädigungen z.B. der Gliederabdichtungen (O-Ringe, X-Ringe) führen, die Kette schlabbert umher und muss gewechselt werden.

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